Feldscheune Bruchhöfen aus dem Jahr 1685

Wegbeschreibung zur Feldscheune

Im Frühjahr 2005 sprach uns der damalige Bauausschussvorsitzende an, ob wir uns vorstellen können, die alte Feldscheune in Bruchhöfen aus dem Jahr 1685 zu restaurieren. Der Mitarbeiterkreis sprach sich trotz einiger Bedenken für das Projekt aus.

Bei den ersten Aufräumarbeiten gab es viel zu tun, das alte Stroh und alte landwirtschaftliche Geräte mussten aus dem Gebäude entfernt werden. Wir legten zudem eine Benjeshecke an. Die insgesamt 30 Helfer waren fleißig bei der Sache und legten auch noch die Balken frei, damit der Architekt diese begutachten konnte.

 

 

 

 

 

Nach dem ersten großen Arbeitseinsatz war der Architekt gefragt. Die alten Balken begutachten und einen Plan zeichnen. Der Plan wurde dann mit einem Zuschussantrag von der Gemeinde bei den Zuschussgebern eingereicht. Jetzt hieß es warten und immer wieder mal kleinere Arbeiten ausführen…

Bei mehreren Aktionen deckten wir Dachpfannen von anderen Scheunen ab, um die handgemachten Hohlpfannen, die das Denkmalamt für die Sanierung forderte, für unsere Scheune zu sichern.


 

 

Für die Arbeiten im Sommer 2006 mussten einige Vorbereitungen getroffen werden. Die Balken mussten weiter freigelegt werden und die schrägen Flächen vor der Scheune mussten für das Baugerüst begradigt werden. Zudem sollte der Boden in der Scheune geebnet werden. Da wurden wieder viele fleißige Hände gebraucht…

 

 

 

 

 

Im Sommer 2006 war der ersehnte Zuschussbescheid endlich da. Bis Oktober mussten die Zuschussgelder „verbaut“ werden. Für das Fundament mussten nun die Ausschachtungen gegraben werden, eine schweißtreibende Arbeit im Hochsommer! Dabei kam übrigens auch so manch seltsamer Fund zutage…

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man in den Sommermonaten zur Scheune fuhr, dann konnte man fast täglich neues entdecken. Und so war es fast erschreckend, wie schnell unsere Scheune fertig wurde.

 

 

 

 

Und eh man sich versah, hatte die Scheune nicht nur neue Balken, neue Tore und ein neues Dach, sondern auch ein ganz neues Gesicht!

 

 

 

 

Doch bevor alles endgültig fertig war, mussten noch alte Steine für den Anbau aus einem Haus rausgeholt und sauber gemacht werden.

 

 

 

 

Nachdem die Außenarbeiten soweit fertig waren, ging es nun weiter mit dem Innenausbau und dem Flechten der oberen Gefache.

 

 

 

 

Rainer Degen pflasterte uns vor der Scheune eine Lilie. In der Scheune wurden die Flächen nach dem Pflastern mit einem Holzboden ausgestattet und der Platz auf der Südseite der Scheune wurde begradigt.

 

 

 

 

 

Das haben wir während der Restaurierungsarbeiten von März 2005 bis Mai 2007 gemeinsam geschafft!!!