Sommerfahrt 2018 des Stammes nach Norwegen

Am 29. Juni war es endlich so weit: Mit neun Teilnehmern im Alter von 11 bis 30 Jahren trafen wir uns am Gemeindehaus in Vilsen, um zur zweiwöchigen Sommerfahrt nach Norwegen aufzubrechen.

Wir fuhren mit der Fähre von Hirtshals nach Larvik, wo wir uns nach Ankunft um 2 Uhr nachts erst einmal eine Stelle an einem Waldrand suchten, um dort ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Etwas störend war hier nur, dass es ab 3 Uhr bereits wieder hell wurde. Man merkte hier schon deutlich, dass wir uns weiter im Norden befanden. Die nächsten beiden Tage erkundeten wir die Hauptstadt Oslo und stiegen auf den Holmenkollen, die Skisprungschanze der Stadt. Mit einem Aufzug konnte man sogar bis auf die Spitze fahren, von wo man eine tolle Aussicht über die Umgebung hatte. Nach einem Besuch in der größten Stabskirche Norwegens, stand als nächstes eine dreitätige Kanufahrt auf dem Telemarkkanal im Programm. Für einige der Jugendlichen war dies das erste Mal in einem Kanu. In der schönen Landschaft des Landes war diese Tour für alle schon ein absolutes Highlight.

Auch als nächstes stand eine Aktivität zu Wasser auf dem Plan: Wildwasserrafting! Ausgestattet mit Neoprenanzügen, Schwimmwesten, Paddeln und Helmen ging es durch mehrere Stromschnellen einen Fluss hinunter. Trocken blieb hierbei niemand und ein Teilnehmer nahm sogar ein unfreiwilliges Bad, wurde aber schnell von den mitfahrenden Guides aus dem Wasser gezogen.

Nach einer Erholungspause nahmen wir dann an drei Tagen einen historischen Kinderwanderweg in Angriff. Dieser führte uns fernab jeglicher Ortschaften über Berge, vorbei an wunderschönen Seen und Mooren.

Den Abschluss fand die Fahrt dann am Meer, wo wir die Ruinen einer Befestigung aus den Weltkriegen besichtigten und bei bestem Wetter einen Tag am Strand verbrachten.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Norwegen ein Land ist, in das man unbedingt noch einmal fahren muss!

P.S.: Ja, wir haben tatsächlich zwei Elche in freier Wildbahn gesehen!